Ja liebe Leser meines AfriBlog ich lebe noch. Mir geht es gut und ich schreibe auch wieder. Das bin ich all denen ja schuldig, die hier immer wieder reinschauen. Die letzten Wochen habe ich aber entweder nicht die Zeit oder die Lust gefunden zu schreiben.
Wir waren vom 27.2. bis 4.3. in Kapstadt und haben dort das Touristenprogramm und das Nachtleben genossen. Die Highlights waren sicherlich Robben Island, das District Six Museum, die Weinprobe in Boschendahl und der botanische Garten in Kirstenbosch.
Und natuerlich die Partymeile von Kapstadt. Die Long Street. Hier hat man verglichen mit Durban viele Moeglichkeiten wegzugehen und einige interessante Kneipen und Clubs. Das haben wir dann auch ausgiebig genutzt und waren oft lange nachts unterwegs.
Besonders empfehlen kann ich das Joburg. Dort gibt es ein sehr buntes Publikum und es die Kneipe in der wir am letzten Abend noch Karaoke gesungen haben. Obwohl ich ja jetzt nicht so die „Rampensau“ bin hat es unheimlich viel Spass gemacht und getanzt habe ich, bis mir morgens die Fuesse wehtaten.
Zurueck aus Kapstadt lief wieder alles seinen gewohnten Gang in Durban.
Bei den Kollegen hatte sich schon wieder etwas geaendert. Wir haben nun eine neue „Intern“ (PJ/AIPlerin) Yashoda. Zwei Maedels aus Magdeburg, die in einem anderen Krankenhaus arbeiten, haben wir kennengelernt.
Die beiden sind auch schon so lange hier wie wir und wohnen nur einen Block von uns entfernt. Getroffen haben wir uns erst letzte Woche. Lustig ist, dass sie B.F., einen Kommilitonen aus Ulm kennen, der in Magdeburg bis zum Physikum studiert hat.
Das Wetter war die letzten Wochen drueckend heiss. Anstatt AfriBlog zu schreiben bin ich nachmittags lieber an den Strand gegangen oder an den Pool. Da leidet einfach jegliche Motivation bei gefuehlten 40 Grad und wenn man staendig nur schwitzt.
Was ich beinahe unterschlagen haette ist das Rugbyspiel der hier ansaessigen Sharks gegen die Blues aus Auckland Neuseeland. Es war ein interessantes Spiel, auch wenn ich dann doch noch lieber Fussball sehe. Es ist einfacher zu verstehen und deutlich lebendiger als Rugby trotz der dortigen Keilereien auf dem Spielfeld . Hier geht ein Spielzug selten mal ueber mehr als 10 Meter, was das ganze sehr zaeh macht.
Fuer alle die trotz meiner langen kuenstlerischen Pause immer noch auf mein Blog schauen, gibt es jetzt mehr Bilder denn je.
Hier seht ihr einen meiner ersten Eindruecke von Kapstadt an der Waterfront:

Auch dieses Maedchen habe ich an der Waterfront gesehen

Buena Vista Social Club in Kapstadt?
Man weiss es nicht.

Schon mal so ein Haarnetz gesehen? Ich nicht.

Diese huebschen Badehaeuschen gibt es in Simonstown.

Der Leuchtturm steht ein paar Kilometer weiter

Mit den Pinguinen sind wir in Boulders sogar geschwommen und am Strand gesessen.
Ganz klar auch ein Highlight.

In Campsbay „La Med“ ist der ideale Platz fuer einen Wein zum Sonnenuntergang.

Meistens liegen auf dem Tafelberg Wolken wie eine Tischdecke.
Hier sind wir raufgekraxelt.

Interessante Leute gibt es in Kapstadt zuhauf.
Und somit bunte Bilder wie das

Oder das hier von der Gay-Parade.
Wahrscheinlich die einzige Gay-Parade Afrikas.

Der Rotwein von Boschendahl war sehr herb und tanninreich.
Der Weisse hatte tolle Bouquets aber war im Mund nicht ganz rund.

Die Protea Mirabilis ist die Nationalblume Suedafrika.
Ist auch eine Schoenheit, nicht wahr?

Ein Spaetnachmittag am Strandcafe von Campsbay.

Der Sonnenuntergang danach ueber der Brandung in Kapstadt

Mandelas Zelle fuer rund 30 Jahre.
Viel Platz hat man diesem grossen Mann nicht gegeben.

Auf der Bootsfahrt von Robben Island nach Kapstadt war heftiger Seegang.
Ich mag das

Seegang ohne Wind gibts halt nicht so oft-
und wer hat schon Dreiwetter Taft?

Das Rugbyspiel zurueck in Durban.
Wir, die schwarzen Sharks haben die Neuseelaender sauber geplaettet.

Und noch zwei Surferbilder von gestern. Ich bin leider keiner von beiden.
War aber ein guter Surf gestern fuer alle die es koennen.

(Ich muss gestehen ausser einmal bodyboarden hab ich hier noch nicht gesurft)
