Sixt macht ein nettes kleines Reisegewinnspiel und wo passt da mein Artikel besser hin als in mein Reiseblog. Im letzten Artikel lasse ich mich über die Bedingungen und Tricks bei Mietwagen in Südafrika aus. Uns hat das einige an Nerven gekostet und auch einige unserer Freunde. Die Empfehlung ist klar. Geht zu einem der großen Autovermieter wenn Ihr einen stressfreien Urlaub wollt.

Auf einen stressfreien Urlaub mit einem zuverlässigen Auto zu fairen Konditionen. z.B. über Sixt

Einen kleinen Nachtrag noch: Bei einer Freundin wurde nun 4 Monate nach Südafrika 400€ von einer der günstigsten Autovermietungen abgebucht.

Wir haben unsere Kaution von 500€ und weitere 150€ von „alxxxxxxs“ nach Monaten immer noch nicht erhalten.

Also Vorsicht bei den „Billigen“. Irgendwie haben die ja auch ihre Kosten.

Es lohnt sich wahrscheinlich wirklich und ist um einiges stressfreier gerade auch bei einem Unfall eine der grösseren und etwas teuereren Autovermietungen wie Sixt Europcar Avis oder so zu nehmen. Die haben einen Namen zu verlieren und können sich bei zuviel Stress nicht einfach umbenennen. Oft kommen zudem noch unberechtigte oder überhöhte Nachforderungen von den „Kleinen“, die man nur mit viel Ärger abweisen kann. So geschehen bei anderen Freunden von uns.

Das soll zum guten Schluss noch gesagt sein. Die paar Euros sind am falschen Ende gespart und bringen gerne Ärger.

Einmal werden wir noch wach heissa dann ist letzter Tach. Nach vier Monaten Suedafrika bin ich dann aber auch mal wieder froh Euch alle daheim wieder zu sehen.

Auch das Krankenhaus in Ravensburg wird eine Wohltat sein. Schwestern die wissen, was sie tun und die vor allem ueberhaupt etwas tun. Blutabnahmen ohne 10minuetiges Zusammensuchen von Dingen. Saubere Flure und nur drei statt 40 Patienten in einem Zimmer. Endlich wieder angstfrei Nachts durch die Innenstadt in den dunkelsten Ecken herumschlendern auch durch die Parks. Alle die in der Schwaebischen Zeitung die dunklen Ecken Ravensburgs fuerchteten sollen mal einen Abend hier durch die Innenstadt gehen.

Vermissen werde ich aber auch einiges.

Denn es ist ja ebenso wahr, dass wir hier unvergessliche Erfahrungen machen durften.

Das Leben hier ist einfach bunter. Die Schwestern tragen jeden Tag andere Frisuren. Hier ist immer Sommer und so sieht man bunte Sommerkleidung ueberall.

Die Leute gehen auf jeden erstmal mit einem Laecheln zu. Ein nettes Gespraech entwickelt sich aus fast jeder Begegnung.

Die interessante Pathologie und die Unbekuemmertheit der Patienten. Die Animositaeten der hiesigen Menschen werden erstmal ganz schoen seltsam erscheinen.

Natuerlich werde ich auch vermissen jeden Tag die Moeglichkeit zu haben nach der Arbeit nochmal an den Strand zu gehen. Auch bei „schlechtem“ Wetter noch im T-Shirt rumzulaufen.  Das rauschende Meer , die rauschenden Partys bis in den Morgen, die tollen Braais .

Es war eine wunderbare Zeit mit einem tollen Team und vielen tollen Menschen die ich treffen durfte.

Tschues Durban. Dankie, Siyabonga, Cheers

Euer Chris

ach und wenn ihr noch nicht genug habt Christoph aus unserem Haus schreibt auch Blog hier klicken

Besonders lange sind wir nun nicht mehr hier. In anderthalb Wochen sind wir wieder zurueck in Deutschland. Und wenn sich da nicht gewaltig was am Wetter aendert schauen wir ganz schoen froestelig aus der Waesche. Na und damit ist der Anfang der diesem Ende innewohnt ein ziemlicher Kaltstart.

Etwas Fruehlingssonne taete uns ganz gut um die Braeune in den Sommer zu retten. Aber gut. Schoen wars. Wir haben die Zeit hier sehr genossen und die restlichen paar Tage werden wir noch einige kleinere Dinge hier machen. Ich werde Euch dann noch ein zwei Mal darueber berichten.

In der letzten Woche haben wir zum Beispiel den jaehrlichen Umzug der Hare Krishna angesehen. Das ist eine Abspaltung vom Hinduismus und die missionieren recht eifrig. Weil hier in Durban so eine grosse Gemeinschaft an Indern lebt, ist das hier eines der groessten Hare Krishna Feste weltweit.

Am Osterwochenende haben alle Suedafrikaner auch frei. Daher kommen eine Menge Leute aus Johannesburg nach Durban um nochmal zu baden bevor der Winter kommt. Da wird es an der Beachfront ganz schoen voll. Und ein grosser Mobilfunkanbieter sponsert ein Funsportwochenende. Wir haben uns die Motorradfahrer angesehen und die Jetskifahrer.

Ausserdem haben wir noch einen Braai gemacht bei dem es so schoen war, dass wir uns gleich noch den Sonneaufgang morgens angesehen haben. Der uebrigens von diesem Platz einfach wunderschoen war. Auf einem Huegel ueber dem Meer auf einem Sofa direkt am steilen Abhang.

Wir geniessen also noch unsere Zeit hier und machen schoene Erfahrungen in Durban. Die Intakes nehmen wir noch mit, da es Wochenendintakes sind an denen man besonders viel sieht.

Hier mal die Fotos:

Ein Jetskifahrer an der Beachfront

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Die Hare Krishna Prozession

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Ein weniger schoener aber interessanter Anblick.
Wenn eine Kugel in der Hand eintritt und am Ellenbogen stoppt.

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Der Sonnenaufgang am Meer.
Aber eben in die andere Richtung fotografiert.

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Unsere Dr. Mothae.

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Die Motorradfahrer an der Beachfront bei Easter Adrenaline.

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Interessanter Surfer, was?
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Ja liebe Leser meines AfriBlog ich lebe noch. Mir geht es gut und ich schreibe auch wieder. Das bin ich all denen ja schuldig, die hier immer wieder reinschauen. Die letzten Wochen habe ich aber entweder nicht die Zeit oder die Lust gefunden zu schreiben.

Wir waren vom 27.2. bis 4.3. in Kapstadt und haben dort das Touristenprogramm und das Nachtleben genossen. Die Highlights waren sicherlich Robben Island, das District Six Museum, die Weinprobe in Boschendahl und der botanische Garten in Kirstenbosch.

Und natuerlich die Partymeile von Kapstadt. Die Long Street. Hier hat man verglichen mit Durban viele Moeglichkeiten wegzugehen und einige interessante Kneipen und Clubs. Das haben wir dann auch ausgiebig genutzt und waren oft lange nachts unterwegs.

Besonders empfehlen kann ich das Joburg. Dort gibt es ein sehr buntes Publikum und es die Kneipe in der wir am letzten Abend noch Karaoke gesungen haben. Obwohl ich ja jetzt nicht so die „Rampensau“ bin hat es unheimlich viel Spass gemacht und getanzt habe ich, bis mir morgens die Fuesse wehtaten.

Zurueck aus Kapstadt lief wieder alles seinen gewohnten Gang in Durban.

Bei den Kollegen hatte sich schon wieder etwas geaendert. Wir haben nun eine neue „Intern“ (PJ/AIPlerin) Yashoda. Zwei Maedels aus Magdeburg, die in einem anderen Krankenhaus arbeiten, haben wir kennengelernt.

Die beiden sind auch schon so lange hier wie wir und wohnen nur einen Block von uns entfernt. Getroffen haben wir uns erst letzte Woche. Lustig ist, dass sie B.F., einen Kommilitonen aus Ulm kennen, der in Magdeburg bis zum Physikum studiert hat.

Das Wetter war die letzten Wochen drueckend heiss. Anstatt AfriBlog zu schreiben bin ich nachmittags lieber an den Strand gegangen oder an den Pool. Da leidet einfach jegliche Motivation bei gefuehlten 40 Grad und wenn man staendig nur schwitzt.

Was ich beinahe unterschlagen haette ist das Rugbyspiel der hier ansaessigen Sharks gegen die Blues aus Auckland Neuseeland. Es war ein interessantes Spiel, auch wenn ich dann doch noch lieber Fussball sehe. Es ist einfacher zu verstehen und deutlich lebendiger als Rugby trotz der dortigen Keilereien auf dem Spielfeld . Hier geht ein Spielzug selten mal ueber mehr als 10 Meter, was das ganze sehr zaeh macht.

Fuer alle die trotz meiner langen kuenstlerischen Pause immer noch auf mein Blog schauen, gibt es jetzt mehr Bilder denn je.

Hier seht ihr einen meiner ersten Eindruecke von Kapstadt an der Waterfront:

Auch dieses Maedchen habe ich an der Waterfront gesehen

Buena Vista Social Club in Kapstadt?

Man weiss es nicht.


Schon mal so ein Haarnetz gesehen? Ich nicht.

Diese huebschen Badehaeuschen gibt es in Simonstown.

Der Leuchtturm steht ein paar Kilometer weiter

Mit den Pinguinen sind wir in Boulders sogar geschwommen und am Strand gesessen.

Ganz klar auch ein Highlight.

In Campsbay „La Med“ ist der ideale Platz fuer einen Wein zum Sonnenuntergang.

Meistens liegen auf dem Tafelberg Wolken wie eine Tischdecke.

Hier sind wir raufgekraxelt.


Interessante Leute gibt es in Kapstadt zuhauf.

Und somit bunte Bilder wie das

Oder das hier von der Gay-Parade.

Wahrscheinlich die einzige Gay-Parade Afrikas.

Der Rotwein von Boschendahl war sehr herb und tanninreich.

Der Weisse hatte tolle Bouquets aber war im Mund nicht ganz rund.

Die Protea Mirabilis ist die Nationalblume Suedafrika.

Ist auch eine Schoenheit, nicht wahr?

Ein Spaetnachmittag am Strandcafe von Campsbay.

Der Sonnenuntergang danach ueber der Brandung in Kapstadt

Mandelas Zelle fuer rund 30 Jahre.

Viel Platz hat man diesem grossen Mann nicht gegeben.

Auf der Bootsfahrt von Robben Island nach Kapstadt war heftiger Seegang.

Ich mag das

Seegang ohne Wind gibts halt nicht so oft-

und wer hat schon Dreiwetter Taft?


Das Rugbyspiel zurueck in Durban.

Wir, die schwarzen Sharks haben die Neuseelaender sauber geplaettet.

Und noch zwei Surferbilder von gestern. Ich bin leider keiner von beiden.

War aber ein guter Surf gestern fuer alle die es koennen.

(Ich muss gestehen ausser einmal bodyboarden hab ich hier noch nicht gesurft)

ist der Vogel der hier den meisten Laerm macht.

Er schreit, als taete ihm etwas weh, oder wie es unser Vermieter sagt, er habe Angst vor der Hoehe wenn er fliegt.

Hadeda Inis

Die Tierwelt ist hier ein echtes Erlebnis. Gestern, Sonntag, bin ich nach dem Aufstehen noch ins Internetcafe gefahren. Ich habe zwei Bananen neben der Spuele liegen lassen. Daniel hat noch geschlafen und als ich zurueckkam, lagen die Bananen nicht mehr da, die Schalen jedoch auf dem Fensterbrett.

Sauber ausgegessen und liegengelassen. Da Daniel versichert das nicht gewesen zu sein, koennen es nur die kleinen frechen Affen gewesen sein, die in unserem Garten herumspringen.

Aber sie haben sich benommen. Nicht ein Glas war umgeworfen, nicht ein Teller zerbrochen und sonst nichts angeruehrt. Gut, oder?

Ich stelle bei meinem naechsten Internetbesuch mal ein paar Bilder von den Tieren, die ich in meinem Stadtteil gesehen habe ein.

Zu den Dingen die ich in den letzten Tagen gemacht habe: Ich habe im Krankenhaus gearbeitet, einige unappetitliche Dinge gesehen, war abends ein paar mal aus zum Tanzen oder Essen, und freue mich auf unsere Tour nach Kapstadt uebermorgen. Da sind wir dann fuer eine Woche.

Morgen hab ich mich nochmal auf einen Flieger der flying docs gebucht. Diesmal mit einem Paediater. Wenn hier ein paar schoene Fotos entstehen, werde ich sie auch baldmoeglichst einstellen. Bis dann.

Viele Gruesse aus der Ferne und heizt mir Deutschland schon mal vor. Die Zeit hier rennt ganz schoen…

Wir kamen letzte Woche aus Lesotho zurueck. Danach haben wir gleich einen Nachtdienst. Samstag ist immer der Tag an dem sich hier die Leute die Köppe einhauen und so konnten wir beide unsere Nahttechniken verfeinern. Ich hatte eine Kopfplatzwunde und eine Lippe zu nähen. Sonst haben wir noch einige unschöne Dinge gesehen, die den Nichtmedizinern unter den Lesern nicht zuzumuten sind. Unter dem Strich war es eine interessante Nacht mit wenig Schlaf.

Unsere kleine Reise dauerte 5 Tage. Nachdem meine Eltern am letzten Sonntag kurz in Durban vorbeigeschaut hatten, sind Daniel und ich am Montag losgefahren nach Clarens. Das ist eine kleine Stadt in den nördlichen Drakensbergen in der laut Reiseführer auch Brad Pitt gerne mal Urlaub macht. Seit die Anschelina mit ihm ausgeht glaub ich zwar eher, dass die beiden dahin gehen wo man besser Kinder adoptieren kann, aber schön ist es in Clarens trotzdem.

Es ist eine kleine kunstverkaufende Stadt, die eigentlich nur aus Galerien und Herbergen besteht. Von der edlen Lodge bis zum Backpacker vom Designer-Straussenleder-Sofa über Bilder bis zum Kerzenständer ist für jeden Geldbeutel aber nicht für jeden Geschmack was dabei.

Nach einer kleinen Wanderung in den Bergen von Clarens haben wir die Stadt am nächsten Tag verlassen. Die interessante Begegnung mit einem Tierarzt der bei einer Tierhilfsorganisation gearbeitet hat, möchte ich nicht verschweigen. Die Website verspricht Grosses, die Tiere jedoch scheinen jedoch das Futter nicht von den Spenden zu bekommen, sondern von den dort freiwilligen Tierärzten. Die Spenden sollen laut Bericht versickern im Plasmafernseher, dem dicken Haus des ägyptischen Direktors, in seiner ganzen Familie, die Jobs bei der Organisation bekommen haben soll, die dort aber nichts tun. v-i-e-r p-f-o-t-e-n heissen die und sind schnell im Verklagen. Deswegen behaupte ich hier nicht die Wahrheit zu sagen, sondern gebe nur den Bericht des Tierarztes wieder. Unglaublich.

Von Clarens ging es dann in die Berge Lesothos und dort haben wir uns in eine Lodge am Ende der Welt eingemietet. Kein Strom aber Gaskocher fuer Heisswasser waren genug Komfort. Genau der richtige Platz auf Erden um Lebensentscheidungen zu ueberdenken oder einfach nur ein wenig zur Ruhe zu kommen.

Unsere Gespraeche mit dem Gastgeber bei Kerzenlicht am Abend waren sehr interessant und wir hatten eine tolle Zeit mit diesem unheimlich spannenden Mann. Lesotho kann man natuerlich nicht verlassen ohne einen kleinen Ausritt gemacht zu haben. Auf 2500m mit erfrischend kuehler Luft war es ein ganz besonderes Erlebnis nach all dem Trubel der in Durban hier immer so herrscht.

Auf dem Rueckweg waren wir dann noch in den noerdlichen Drakensbergen, die uns aber mit ordentlich Regen und Wolken die Entscheidung gegen die Wandertour erleichterten.

In den letzten Tagen waren nun meine Eltern auf Besuch in Durban und ich habe Ihnen drei Tage lang die Stadt und die Gegend gezeigt. Es war sehr sehr schoen sie bei mir zu haben und ich habe die Zeit sehr genossen, auch wenn ich von den Strapazen der letzten Tage etwas in den Seilen hing.

Anyway, wer immer noch hier hereinschaut, soll auch mal mit Bildern belohnt werden. Die kommen hier:

Eine interessante Gesteinsformation in Clarens

Die toedlich giftige Puffotter auf dem Weg nach Lesotho

Eine Strasse im schoenen, bergigen Lesotho.

Hier auf 3255m war es knackige 10Grad kalt. Auch die Menschen muemmeln sich entsprechend ein

Unser Ausritt in den Bergen

Trotz Regen sind Weisse in manchen Gegenden eine Attraktion, die man freudig wahrnimmt.

Ein kleiner „Farbiger“ in unserem Zimmer

Ein grosser Bissiger den man lieber nicht ins Zimmer mitnimmt.

Der Bahnhof in Pietermaritzburg an dem sich Mahatma Ghandi zum Widerstand entschloss, weil er als Inder zur Apartheidszeit trotz bezahltem Ticket  aus dem Erste-Klasse-Abteil geworfen wurde. (An der gleichen Stelle an der es Ghandi „angeschissen“ hat, hat eine Taube dasselbe mit meinem Vater gemacht. :-) )

Yebo.

Gestern war nun unser Termin für die Fliegenden Ärzte.

Es gibt sie seit 10 Jahren in Durban und unser Pilot Rob war seit Anfang an dabei. Unser Pilot Joseph ist seit einem Jahr dabei und hat da gerade seine Ausbildung abgeschlossen.

Nach einem kleinen Kaffee in der Baracke des Roten Kreuzes ging es los entlang der Küste nach Norden und wir überflogen all die schönen Landschaften, die wir schon auf unserer Reise nach Swaziland durchfahren haben. Die Maschine ist eine schweizer Pilatus mit der wir etwa 400km/h schnell waren. Die Landschaften unter uns waren atemberaubend schön aus der Luft und die Maschine atemberaubend laut. Wir sind bis Richards Bay die einzigen Fluggäste gewesen, bis wir den Prof abgeholt haben.

Wir sind mit Professor Barker einem Allgemeinchirurgen von Richards Bay zu einem kleinen Krankenhaus auf dem Lande geflogen. Das Dorf liegt in Zululand und hat ein kleines Krankenhaus. Dort arbeiten 4 Ärzte ständig und viele Schwestern. Ausserdem gibt es noch Tori die Physiotherapeutin und einen Zahnarzt aus der Schweiz. Einer der Ärzte kommt aus Norwegen, einer ist vor vielen vielen Jahren auch aus Skandinavien eingewandert, die eine Ärztin kommt aus England und war im 7 Monat schwanger, die andere Ärztin hab ich nur kurz gesehen. In diesem Krankenhaus gibt es eine chirurgische Abteilung und eine internistische. Wenn die Ärzte nicht weiterkommen, dann gibt es für sie zwei Möglichkeiten. Sie schicken die Patienten 5 Stunden Fahrt weiter nach Durban, 3 Stunden weiter ins nächst grössere Krankenhaus, oder sie warten bis einmal im Monat der Professor kommt, der schwierigere Fälle bespricht, teachings abhält oder auch operiert, was zu schwierig scheint.

Apropos OP. Auch hier steht ein Anästhesiegerät der Firma Dräger aus Deutschland, wie glaube ich in fast jedem OP der Welt. Zumindest stand noch jedem OP den ich gesehen habe, in Deutschland, in Budapest, in Durban und nun auch in diesem ländlichen Krankenhaus in Zululand so ein Ding. Da scheint es einfach keine Konkurrenz zu geben. Überhaupt war der OP gut ausgestattet. Aber es gab keinen Anaesthesisten. Wer braucht den schon, das macht hier alles der Chirurg. :-) Die Anaesthesieschwester macht wenn er Glück hat das was er sagt, oder später, oder sagt es der anderen Schwester, oder diskutiert es mit einer der zahlreichen anderen anwesenden Schwestern, oder gibt vor es verstanden zu haben, hat es aber nicht, oder macht es einfach nicht. Wieder einmal TIA.

Die Zusammenarbeit mit der Pflege scheint hier genauso wie in Durban. Es gibt nicht wie in Deutschland die zwei Optionen: Man kann es und macht es oder nicht und bekommt es gezeigt. Hier probiert man schon auch mal aus. So versucht ein hiesiger Student auch gerne mal einfach mit der Schere den Muskel an Stelle des Fadens zu schneiden, anstatt zu fragen was er denn jetzt mit der Schere machen soll.

Die Bilder der letzten Einträge kommen hoffenlich bald wieder. Der Dienst den ich hierfür benutzt habe scheint ein Problem zu haben.

Hier nun ein paar Bilder von gestern:

Der fliegende Dokta
Der Flieger


Im Anflug auf Richards Bay

Joseph
Joseph

Die Landebahn des Krankenhaus
Die Landebahn und das Krankenhaus

Sie werden fertig, sicher, aber bis 2010?

Sie werden mit dem WM-Stadion schon fertig, irgendwann
:-)

Yebo,

ich bin wieder da. Wir hatten die letzten Tage einiges um die Ohren wegen der neuen Wohnung. Das erste war unsere Vormieterinnen am Montag mit einer rauschenden Party zu verabschieden. Das haben wir auch gebuehrend getan. Uebrigens an diesem Pool hier, der jetzt unserer ist:
Dann haben wir gleich am naechsten Tag Intake gehabt, was sich nach einem langsamen Start zu einem netten Nachtdienst entwickelte. Intake heisst hier auch zweiter OP-Tag und man arbeitet einfach mal die Faelle weg, die man, wenn man sowieso mal da ist so schafft. Wir haben also zwei geplante Operationen mitten in der nacht zwischen 23.00 und 2.00 Uhr gemacht. Schoen war, dass ich auch ein bisschen schneiden und saegen durfte. Hat Spass gemacht. Aber es ist auch nachts hier nicht so toll wenn die Klimaanlage im Op ausfaellt und wenn man mit drei Schichten angezogen bei rund 30 Grad am Tisch steht und der Schweiss vom Nacken bis in die Gummistiefel laeuft.

Am Wochenende haben wir uns dann mit dem Internet daheim rumgeschlagen. Details sind nicht so spannend aber wir haben alleine zwei Touren in eine lustige Wohngegend mit Kuehen auf der Strasse und viel Leben machen muessen um zwei nicht funktionierende Kabel zu bekommen. Das funktionierende haben wir dann an einer Tankstelle am Einkaufszentrum am Sonntag uebergeben bekommen. Das verlegt heute unser Vermieter und ab morgen kann man mich anskypen. Vorwiegend am fruehen abend, denn man will hier ja auch was erleben, nicht war?

Freitag waren wir noch auf einer coolen Studentenparty. Wir die einzigen Weissen und sehr schwarze lokale Musik. (Kwaito) Hat Spass gemacht darauf abzutanzen. Fette Baesse und gute Rhythmen.

Samstag haben wir uns mal die Beachfront angesehen. Die Straende sind recht schoen da vor der Skyline Durbans. Aber unser Strand der jetzt quasi vor der Haustuer liegt ist bisher noch der Schoenste.

Sonntag war dann nochmal Strand angesagt und Shopping in der Gatewaymall, da wir ja immer noch auf unser Kabel gewartet haben.

So Leutz ich habe Hunger. Ich geh jetzt erstmal zu Yossis und  ess nen Wrap. Lekker. Heute ist uebrigens wieder Intake und am 31.01. Fliegende Aerzte. Da wird es hoffentlich ein paar schoene Bilder von geben. Schaut mal spaetestens am 01.02. wieder rein…

Bis die Tage.

In Durban laesst es sich recht gut Geld ausgeben. Damit es aber nicht zu viel an den falschen Stellen ist, hier ein paar Dinge wo wir gespart haben.

Wir haben nun ein Auto von ALPHA-Cars und zahlen eine der guenstigsten Rates in Durban. Fragt nach Monats-Raten. Die Angebote auf der Homepage sind um einiges teurer als bei telefonischer Anfrage.

Als Kreditkarte empfehle ich die Visa der DKB. Mit der kann man weltweit kostenlos abheben, was einigen Schotter spart. Falls jemand ein Konto dort aufmacht und mich als Werber angeben will, schreibt ‘nen Kommentar.

Die Wohnungen im Bluff sind guenstig. Wer aber alleine hierherkommt sollte lieber in Morningside oder Berea wohnen, dann kann man sich unter Umstaenden das Auto sparen und zu Fuss gehen oder mit dem Taxi, je nach Tageszeit.

Telefonieren nach Deutschland geht natuerlich am guenstigsten mit Skype weil kostenlos. Habe gestern herausgefunden dass Papa Giovannis auf der Florida Road einen kostenlosen Wlanspot hat. Werde ich die Tage mal testen. Sonst ist die guenstigste Internationale Calling Card die ich bisher gefunden habe World Chat. Gibt es in einigen Internetcafes. Man kann dann vom hiesigen Handy oder auch vom Festnetz guenstig nach Deutschland telefonieren. Geht auch mit den „Globel“-Karten von Woolworth. Die sind aber teuerer.

Mehr demnaechst.

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